Eigenkapital

26.05.2014 von
Eigenkapital ist die Summe aus dem Vermögen minus der Schulden einer Person. Der Gegenposten bildet das Fremdkapital. Möchte ein Verbraucher einen ...

Eigenkapital ist die Summe aus dem Vermögen minus der Schulden einer Person. Der Gegenposten bildet das Fremdkapital. Möchte ein Verbraucher einen Kredit (Fremdkapital), so kann das Eigenkapital als Sicherheit für diesen geltend gemacht werden. Dabei gilt, je höher das eigens eingebrachte Kapital ist, desto höher fällt die Kreditwürdigkeit des Verbrauchers aus. Dies bedeutet wiederum, dass mit steigendem Eigenkapital auch der Kreditspielraum größer wird. Bei einem Immobilienkredit setzt sich das Eigenkapital aus dem Bargeld, dem Bauspar- und Bankguthaben, den Fonds- oder Wertpapieranlagen sowie aus unbelasteten Immobilien und Eigenleistungen eines Kreditnehmers zusammen. Bei der Immobilienfinanzierung wird von einer Eigenkapitalquote gesprochen, welche ab 20 Prozent als sinnvoll erachtet wird. Hat jedoch ein Verbraucher ein sehr hohes monatliches Einkommen, so ist es in manchen Fällen auch möglich mit einer niedrigeren Quote einen Kredit bewilligt zu bekommen.