Dringliche Sicherheiten

26.05.2014 von
Möchte ein Verbraucher einen Kredit bewilligt bekommen, so ist es unter anderem wichtig Sicherheiten zu bieten, um den Kredit zu besichern.

Möchte ein Verbraucher einen Kredit bewilligt bekommen, so ist es unter anderem wichtig Sicherheiten zu bieten, um den Kredit zu besichern. Oftmals reicht das Eigenkapital dafür nicht aus. An dieser Stelle werden dingliche und sachliche Sicherheiten gefordert, welche aus dem Eigentum des Schuldners stammen. Diese gelten im Falle eines Zahlungsausfalles seitens des Kreditnehmers als Ersatz zur Tilgung der Restschuld. Der Kreditgeber verfügt dabei über ein Pfandrecht. Diese gängigen Sicherheiten finden sich bei einigen Kreditarten wieder, aber vor allem bei langfristigen Darlehen wie der Immobilienfinanzierung, werden dingliche Sicherheiten verlangt. Bei dieser Kreditart gilt meist das finanzierte Haus oder Grundstück selbst als Sicherheit des Kreditnehmers. Auch andere Immobilien können dafür genutzt werden, wobei allerdings aus Absicherungsgründen gegenüber Kursschwankungen nur 80 Prozent des Gesamtwertes dieser Immobilie als Sicherheit akzeptiert werden. Die übrigen 20 Prozent werden von den Kreditgebern als Blankoanteil besichert und nicht über die dingliche Sicherheit abgedeckt. Restschuldversicherungen, Lebensversicherungen sowie Arbeitsunfähigkeitsversicherungen gelten ebenfalls als Sicherheiten. Bei der Autofinanzierung gilt der einbehaltene Fahrzeugbrief als Sicherheit für die Kreditinstitute.