Bürgschaft

26.05.2014 von
Eine Bürgschaft wird von Jemand übernommen, der im Notfall die Verpflichtungen eines Schuldners auf sich nimmt. Sie ist eine einseitige verpflichtende Absprache ...

Eine Bürgschaft wird von Jemand übernommen, der im Notfall die Verpflichtungen eines Schuldners auf sich nimmt. Sie ist eine einseitige verpflichtende Absprache zwischen einem Bürgen (ist verpflichtet) und einem Gläubiger (ist berechtigt). Dieser sogenannte Gläubiger ist in der Regel eine Bank und ist dabei Bürge für einen Kreditnehmer. Der Gläubiger als Berechtigter kann also sowohl vom Hauptschuldner die Erfüllung der Pflicht verlangen, als auch vom Bürgen. Die Bürgschaft wird in einem Bürgschaftsvertrag schriftlich festgehalten. Die bekannteste Form ist dabei die selbstschuldnerische Bürgschaft. Dabei kann die Bank im Falle von beispielsweise Zahlungsausfällen ohne ein Verfahren einleiten zu müssen den Schuldner zur Zahlung verpflichten. Handelt es sich nicht um eine solche Bürgschaft und es kommt zu zahlungsausfällen, muss der Gläubiger zunächst das Vermögen des Schuldners zu pfänden versuchen, bevor der Bürge haften muss. Eine Bürgschaft bietet Verbrauchern die Möglichkeit bei ungenügenden Sicherheiten trotzdem einen Kredit bewilligt zu bekommen. Typisches Beispiel ist der Avalkredit.