Bonitätsprüfung

26.05.2014 von
Mittels Bonitätsprüfung wird vorab einer Kreditbewilligung von einem Gläubiger die Rückzahlungszuverlässigkeit eines Verbrauchers überprüft.

Mittels Bonitätsprüfung wird vorab einer Kreditbewilligung von einem Gläubiger die Rückzahlungszuverlässigkeit eines Verbrauchers überprüft. Diese Prüfung gilt als Absicherung gegenüber Zahlungsausfällen des Kreditnehmers. Gemäß § 18 Kreditwesengesetz (KWG) sind Banken sogar zur Überprüfung der Bonität verpflichtet. Wesentliche Daten die zur Untersuchung von Wichtigkeit sind, sind Einkommen und Vermögen des Verbrauchers. Dies bedeutet, dass sich ein unbefristeter Arbeitsvertrag und ein damit einhergehendes regelmäßiges Einkommen positiv auf die Bonität des potentiellen Kreditnehmers auswirken. Besondere Berufsgruppen wie Freiberufler und Selbstständige müssen beispielsweise Bilanzen sowie Einnahmen-Überschuss-Rechnungen vorlegen. Bei der Bonitätsprüfung wird die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) mit einbezogen. Dies ermittelt mit Hilfe von gewissen Daten einen sogenannten Score-Wert, welcher die Kreditwürdigkeit des Verbrauchers einschätzt. Bei negativen Einträgen durch beispielsweise Rücklastschriften oder unbezahlte Rechnungen, wird meist kein Kredit bewilligt. Im Zusammenhang mit einer Ratenkreditvergabe bestimmt die Art der Bonität die Höhe des zu zahlenden Zinssatzes. Dabei gilt, je besser die Bonität, desto niedriger das Zinsniveau