Bonität

04.05.2014 von
Möchte ein Verbraucher einen Kredit bekommen, so muss er einen Nachweis der Rückzahlungsfähigkeit erbringen. Der Begriff „Bonität“ stammt von dem lateinischen ...

Möchte ein Verbraucher einen Kredit bekommen, so muss er einen Nachweis der Rückzahlungsfähigkeit erbringen. Der Begriff „Bonität“ stammt von dem lateinischen Wort „bonitas“ und bedeutet im übertragenen Sinne „Vortrefflichkeit“. In der Fachsprache wird sie auch als Kreditwürdigkeit bezeichnet. Die der Kreditwürdigkeit wird in die persönliche (z.B. unbefristeter Arbeitsvertrag) und in die wirtschaftliche Bonität unterschieden (z.B. Lebensversicherung, Kapitalanlagen). Die wirtschaftliche Bonität lässt sich aus den hinterlassenden Sicherheiten für die Kreditgeber herleiten. Die Kreditwürdigkeit spielt vor allem bei der Kreditbewilligung und bei der Ermittlung des Zinssatzes eine Rolle. Bevor eine Bank einen Kredit bewilligt, wird die Kreditwürdigkeit des Verbrauchers mittels einer sogenannten Bonitätsprüfung untersucht. Die bekannteste Auskunftsstelle ist die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa). Bei der Schufa werden mittels Daten, wie beispielsweise Kontenbewegungen, Kredite, Handyverträge, Zahlungsverzüge usw., Score-Werte für potentielle Kreditnehmer ermittelt.