Beleihungsunterlagen

04.05.2014 von
Möchte ein Verbraucher ein Haus kaufen oder bauen oder sich ein Grundstück aneignen und will dafür den Kredit einer Bank in Anspruch nehmen, so ...

Möchte ein Verbraucher ein Haus kaufen oder bauen oder sich ein Grundstück aneignen und will dafür den Kredit einer Bank in Anspruch nehmen, so benötigt diese sogenannte Beleihungsunterlagen. Dies sind Dokumente für ein Beleihungsobjekt, welches im Falle einer Finanzierung für die Bank als Sicherheit gilt. Mittels der Unterlagen wird der Wert des entsprechenden Objektes ermittelt, welcher als Grundlage für den Beleihungswert dient. Allgemein umfassen die Beleihungsdokumente einen beglaubigten Grundbuchauszug, eine Anzeichnung der Flurkarte inklusive des Gebäudes, den notariell beglaubigten Kaufvertrag sowie einen Auszug aus dem Kataster (Liegenschaftsbuch). Je nach dem um welche Art von Immobilie es sich handelt, variieren die Dokumente die zusätzlich noch vorgelegt werden müssen. Für Baugrundstücke gilt beispielsweise ergänzend eine Bestätigung vorzulegen, welche dieses als Bauland ausweist sowie einen Beleg über die Erschließungskosten (Kommunalabgabe) und einen Nachweis der Nichtausübung des gesetzlichen Vorverkaufsrechts durch die Kommune gemäß §24 Baugesetzbuch. Soll ein bereits bestehendes Haus durch eine Bank finanziert werden und als Beleihungsobjekt gelten, so benötigt die Bank weitere Unterlagen, wie beispielsweise Miet- oder Pachtvertrag, Bauzeichnung und –beschreibung und einen Beleg zu Feuerversicherung. Soll ein Neubau fremdfinanziert werden, so kommen zu den Beleihungsunterlagen zusätzlich noch u.a. der Bauschein inklusive genehmigter Bauzeichnung, Wohn- und Nutzflächenberechnung sowie eine Baukostenaufstellung mit den Nebenkosten.