Bedingungsanpassungen bei Krediten

04.05.2014 von
Auf den Begriff Bedingungsanpassung stößt man meist im Bereich der Immobilienkredite. Diese haben meist eine sehr lange Laufzeit und eine im Verhältnis ...

Auf den Begriff Bedingungsanpassung stößt man meist im Bereich der Immobilienkredite. Diese haben meist eine sehr lange Laufzeit und eine im Verhältnis dazu kürzere Zinsbindungsdauer. Ist die zeitliche Frist der Zinsbindung erreicht, so müssen das entsprechende Bankinstitut und der Kreditnehmer über die Konditionen einer Anschlussfinanzierung verhandeln. Dies gilt jedoch nur, wenn Zinsbindung gleichzeitig mit der Laufzeit des Kredits endet. Die Verhandlungen über die Konditionen der Anschlussfinanzierung (Bedingungsanpassung) werden unter Berücksichtigung des aktuellen Markzinses geführt. Tritt der Fall ein, indem beide Parteien nicht auf ein zufriedenstellendes Ergebnis kommen, so kann der Verbraucher auch alternative Angebote von anderen Instituten in Anspruch nehmen. Neben der eben beschriebenen kreditspezifischen Bedingungsanpassung, spielt die versicherungsspezifische ebenfalls eine wichtige Rolle. Eine Anpassung dieser Bedingungen wird dann notwendig, wenn die Bestimmungen aus den Versicherungsbedingungen für unwirksam erklärt wurden. Ist die Novellierung der Regelung für den Fortbestand des Vertrages notwendig, kann die Versicherung dies tun, sofern die Vertragsziele und die Bedürfnisse des Versicherungsnehmers in angemessenen berücksichtigt werden.