Beamtendarlehen

04.05.2014 von
Ein Beamtendarlehen wird ausschließlich, wie bereits im Namen enthalten, an Beamten, Pensionäre oder Angestellte im öffentlichen Dienst vergeben.

Ein Beamtendarlehen wird ausschließlich, wie bereits im Namen enthalten, an Beamten, Pensionäre oder Angestellte im öffentlichen Dienst vergeben. Voraussetzung dafür ist ein Beamtenstatus bzw. Angestelltenverhältnis von mindestens fünf Jahren. Zu den Beamten zählen beispielsweise Berufsgruppen wie Lehrer, Richter oder Berufssoldaten. Diese verfügen meist über ein sichern Arbeitsplatz und ein dementsprechendes regelmäßiges Einkommen. Folglich vergeben Banken Beamtendarlehen zu besonders günstigen Konditionen, was sowohl den Zinssatz und die Laufzeit, als auch die Rückzahlungsbedingungen betrifft. Der Beamtenkredit ist eine Art des Ratenkredits und ist nicht zweckgebunden. Er kann also frei genutzt werden und beispielsweise einen bereits bestehendes Darlehen ablösen. Diese Kreditart ist mit einer Lebensversicherung kombiniert, welche im Todesfall des Kreditnehmers für diesen einspringt und dessen Familie zugute kommt. Statt regelmäßige Raten zu zahlen, wie bei anderen Ratenkrediten, zahlt ein Beamter während der Kreditlaufzeit Summen in die Lebensversicherung ein. Nach Ablauf wird die Gesamtsumme zur Kredittilgung genutzt, wobei ein Überschuss an den Kreditnehmer ausgezahlt wird.