Arbeitgeberdarlehen

22.04.2014 von
Von einem Arbeitgeberdarlehen wird gesprochen, wenn ein Verbraucher von seinem Arbeitgeber einen vergleichsweise zinsgünstigen Geldbetrag zur Verfügung ...

Von einem Arbeitgeberdarlehen wird gesprochen, wenn ein Verbraucher von seinem Arbeitgeber einen vergleichsweise zinsgünstigen Geldbetrag zur Verfügung gestellt bekommt. Dieser wird wie bei einem Ratenkredit in monatlichen Raten zurückgezahlt. Wichtig dabei ist, dass das im Rahmen eines Arbeitgeberdarlehens Tilgungen, Verzinsungen und Sicherheiten zwingend festgelegt werden müssen, damit es nicht als Arbeitslohn angesehen wird. Ein Darlehen dieser Art gilt für Arbeitgeber als eine Möglichkeit der Bindung des Arbeitnehmers, da davon ausgegangen wird, dass dieser mindestens so lang dem Unternehmen erhalten bleibt, bis das Darlehen getilgt ist. Tritt der Fall ein, dass das Arbeitsverhältnis vorzeitiger beendet wird, so müssen beide Parteien klären, wie der verbleibende Restbetrag getilgt werden soll. Die Zinserträge aus den Arbeitgeberdarlehen werden als Betriebseinnahmen verbucht und es gilt ab einem effektiven Jahreszins von 5 Prozent für den Arbeitnehmer nicht als steuerpflichtiges Einkommen.