Anfänglicher effektiver Jahreszins

22.04.2014 von
Der effektive Jahreszins wird auf Grundlage der Preisangabeverordnung (PangV) ermittelt und muss in jeglichen Kreditverträgen aufgeführt werden. Er wird dabei in ...

Der effektive Jahreszins wird auf Grundlage der Preisangabeverordnung (PangV) ermittelt und muss in jeglichen Kreditverträgen aufgeführt werden. Er wird dabei in Prozent abgegeben und gilt bei langfristigen Finanzierungen für einen festen Zeitraum. Nach Ablauf dieser Zinsbindungsdauer muss der Kreditnehmer mit seiner Bank neu über die Zinshöhe verhandeln oder alternativ eine Anschlussfinanzierung bei einem anderen Institut abschließen. Dabei ist es von Vorteil sich bereits vor Ablauf der Kreditlaufzeit über die Angebote anderer Banken zu informieren.
Der effektive Jahreszins besteht zum einen aus dem Nominalzins, welcher als Leihgebühr für den beantragten Kredit gilt. Zum anderen sind die Bearbeitungsgebühren Teil des Jahreszinses. Diese fallen jedoch nicht bei allen Bankinstituten an. Bei der Finanzierung von Immobilien addieren sich zusätzlich noch die Tilgung, der Auszahlungskurs und eventuell die Restschuldversicherung zum Jahreszins. Die Dauer der Rückzahlung kann ebenfalls Auswirkung auf die Höhe des effektiven Jahreszinses haben. Dabei gilt meist je länger der Zeitraum, desto höher der Zinssatz. In der Regel haben die meisten Kredite einen festen Zinssatz. Bei einigen Darlehen wie beispielsweise dem Immobilienkredit, wird von einem anfänglichen effektiven Jahreszins gesprochen, da sich dieser anschließend an die vereinbarte Zinsbindung ändern kann.