Amtlicher Lageplan

22.04.2014 von
Ein Lageplan ist im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben oder für Beleihungsdokumente von Wichtigkeit. Er besteht dabei aus einem schriftlichen und einem ...

Ein Lageplan ist im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben oder für Beleihungsdokumente von Wichtigkeit. Er besteht dabei aus einem schriftlichen und einem zeichnerischen Teil, welche alle wesentlichen Details eines Grundstückes beinhalten. Der schriftliche Teil des Plans beinhaltet den Namen des Bauherren, angrenzende Grundstücke sowie eingetragene Baulasten und die Flächen des Gesamtgrundes und den Geschossen. Der Umriss sowie Dachform und -neigung der geplanten Immobilie und dessen Nachbargrundstücke und- bauten werden im zeichnerischen Teil des Lageplans im Maßstab 1:500 dargestellt.
Der Lageplan gilt als Grundlage für drei Verfahren: Baugenehmigung, einfache Baugenehmigung sowie für die Bauanzeige. Ein Lageplan beinhaltet alle wichtigen Fakten des Grund und Bodens wie beispielsweise technische Daten (Standortkoordinaten). Er stellt also alle wesentlichen Inhalte dar, welche für die Beurteilung eines Bauvorhabens erforderlich sind. Im Normalfall wird ein Lageplan von einem öffentlich angemeldeten Vermessungsingenieur oder einer behördlichen Vermessungsstelle angefertigt und anschließend beurkundet. Die konkreten Inhalte eines Lageplans sind abhängig vom jeweiligen Standort, da die Bauvorlagenverordnung von Bundesland zu Bundesland verschieden ist.