Abschreibungen

22.04.2014 von
Unter dem Begriff Abschreibung wird der Wertverlust bzw. eine Wertminderung von Wirtschaftsgütern wie beispielsweise Immobilien bezeichnet. Ein Verbraucher ...

Unter dem Begriff Abschreibung wird der Wertverlust bzw. eine Wertminderung von Wirtschaftsgütern wie beispielsweise Immobilien bezeichnet. Ein Verbraucher kann diese Abschreibung zu einem bestimmten Prozentsatz in der Steuererklärung geltend machen. Die Abschreibungssummen pro Jahr werden dabei mittels der Anschaffungs- oder Herstellungskosten ermittelt, um diese somit auf die entsprechende Nutzungsdauer des Gutes zu verteilen. Unterschieden wird dabei in lineare und degressive Abschreibung. Erstere hat immer gleichbleibende Abschreibungsraten, wohingegen die degressive Variante anfänglich höhere Raten hat, welche im Laufe der Zeit immer geringer werden. Für die Bemessungsgrundlage und Methode der jährlichen Abschreibungsraten ist ebenfalls die Art und Weise, wie der Besitzer zu dem Wirtschaftsgut gekommen ist von Wichtigkeit. Am Beispiel der Immobilie wäre demnach interessant, ob diese mittels Kredit erworben oder durch Eigenbau erstanden wurde. Ist die Immobilie gebaut wurden, so dienen die Herstellungskosten als Berechnungsgrundlage, beim Erwerb entsprechend die Kosten der Anschaffung. Fleißige Bauherren können dabei selbst zwischen den beiden Methoden der Abschreibung entscheiden, wohingegen Hauskäufer lediglich die lineare Abschreibung nutzen dürfen. Ausnahme ist dabei, wenn der Immobilienbesitzer dieses im Jahr der Fertigstellung erworben hat.