Abmahnung bei Krediten

22.04.2014 von
Verstößt ein Kreditnehmer gegen die im Kreditvertrag vereinbarten Vorgaben, so erhält dieser von der kreditgebenden Bank eine Abmahnung. Der Vertrag beinhaltet ...

Verstößt ein Kreditnehmer gegen die im Kreditvertrag vereinbarten Vorgaben, so erhält dieser von der kreditgebenden Bank eine Abmahnung. Der Vertrag beinhaltet dabei jegliche Daten wie die Höhe der Kreditsumme, die anfallenden Ratenzahlungen und Zinsen sowie die Kreditlaufzeit und eventuell andere Gebühren. Die Abmahnung erfolgt dabei in Schriftform und hat den Zweck, dass bei Verstößen zunächst keine rechtlichen Schritte folgen müssen, sondern zunächst zwischen Bank und Kreditnehmer kommuniziert werden soll. Wichtig dabei ist es die Abmahnung ernst zu nehmen und den jeweiligen Aufforderungen nachzukommen, um gerichtliche Schritte, Zusatzkosten usw. zu vermeiden. Das Bankinstitut hat dabei auch das Recht den Kreditvertrag zu kündigen. Seit April 2010 können die kreditgebenden Banken bereits ab der zweiten Abmahnung einen unbestrittenen Zahlungsverzug der Schufa melden. Dies bedeutet, dass die Forderung rechtskräftig wird und seitens des Verbrauchers keine Einwände geltend gemacht werden können. Dabei gilt jedoch zum einen, dass zwischen zweiter Abmahnung und dem Schufa-eintrag mindestens vier Wochen vergangen sein müssen und zum anderen muss der Kreditnehmende vorab des Vollzuges über den Folgeschritt informiert worden sein.